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Welches Longboard kaufen?

Dieser Ratgeber soll dir dabei helfen, dass Longboard finden zu können, welches genau deinen Ansprüchen oder den deines Kindes gerecht wird. Im Folgenden geben wir Aufschluss über die wichtigsten Faktoren, die beim Kauf eines Longboards zu beachten sind.

Wenn du dir aber nicht sicher bist, welches Longboard am besten zu dir passt und du lieber eine individuelle Produktberatung hättest, kannst du uns natürlich auch direkt kontaktieren.

Welches Longboard passt zu mir?

Ein Longboard-Deck ist meistens, wie es der Name schon sagt, ziemlich lang und in der Konstruktion aus Ahorn oder Bambus bestehend, welches zuweilen dann noch durch Fiberglas verstärkt wird. Longboards werden primär zum Cruisen und für surfige Rides genutzt, obwohl sich in den letzten Entwicklungen auch verschiedene andere Einsatzarten herauskristallisiert haben.

Generell, gibt es im Moment 6 hauptsächliche Designs, die für die jeweiligen verschiedenen Longboard-Disziplinen entwickelt worden sind. Nachfolgend, geben wir Aufschluss über die großen Unterschiede der Designs und erklären, wofür die Boards am besten geeignet sind.

Carving / Cruiser

Carving und Cruiser Boards weisen einige Gemeinsamkeiten auf. Im Vordergrund steht hier beim Ride ein surfiges Fahrgefühl. Carving-Longboards sind optimal für leicht hüglige Straßen mit tiefen Kurven. Aber genau wie Cruiser-Longboards kann man mit den Carving Boards auch in der City umher cruisen und einfach Spaß haben. Carving-Longboards werden oft mit Fiberglas verstärkt, um so das Flex-Verhalten und die Pump-Eigenschaften zu verbessern und langlebiger zu machen. Cruiser und Carving Longboards eignen sich bestens für Beginner oder für Rider, die eine surfige Fahrdynamik suchen.

Downhill / Freeride

Downhill Longboards sind, wie es der Name schon verrät, speziell für rasante Bergabfahrten designed worden. Gleichzeitig werden dabei Slides dazu genutzt, um zum Einen die Geschwindigkeit zu regulieren und zum Anderne, um steile Kurven zu meisten. Im Gegensatz dazu, werden Freeride-Longboards zwar auch für Slides verwendet, welche da aber eher im flachen Terrain durchgeführt werden. Beide Board-Typen weisen in der Regel eine sehr steife Konstruktion auf, um eine maximale Stabilität zu gewährleisten. Des Weiteren sind die Decks meistens mit Cut-Outs versehen worden, um die Gefahr von Wheelbites zu minimieren. Viele Downhill-Boards kommen jetzt, im hinteren Deckbereich, auch mit sogenannten "Wings". Diese runtergezogenen Kanten sind mit Griptape bedeckt und erleichtern das Einleiten von Slides, um diese so noch kontrollierter durchführen zu können.

Eine geeignete Schutzausrüstung, wie z.B. Helm und Slide Gloves, ist beim Freeride- & Downhill-Longboarding essentiell. Hier findest du unser Angebot an: Downhill- oder Freeride-Zubehör.

Freestyle

Freestyle Longboards sind für die Trickser unter den Longboardern entwickelt worden. Die Boards sind in der Regel bidirektional und mit Kicks & Cut-Outs ausgestattet. Des Weiteren sind die Freestyle Boards oft mit Fiberglas und einem weichen Flexpattern konzipiert. Dadurch sind nicht nur diverse Tricks, sondern auch gleichzeite surfige Rides möglich.

Dancer

Die Dancer Longboards kommen mit besonders langen Decks, um so eine optimale Lauffläche für kreative und artistische Boardwalks zu kreiieren, wie man sie teilweise von den Surfern der langen Surfbretter der 1950er Jahre her kennt.

Da bei diesen Boards auch die Wheelbase sehr lang ist, erhält man nicht nur eine erhöhte Fahrstabilität, sondern auch die Möglichkeit, durch kräftiges Pumpen, höhere Geschwindigkeiten zu erreichen. Dadurch eignen sich die Dancer-Boards auch für längere Trips. Zusätzlich ist ein Dancer auch ein exzellenter Balance-Trainer.

Unser Angebot an Longboards findest du hier.

Longboard Trucks

Longboard-Trucks werden auch Reverse-Kingpin-Achse genannt, da, im Gegensatz zu der Standard Achse bei Skateboards, der Kingpin auf der anderen Seite platziert ist. Das Design der Achse bestimmt auch hier den Einsatzbereich, so dass z.B. breitere Achse stabiler und somit vorzugsweise für Downhill-Einsätze verwendet werden und Achsen mit steilerem Winkel des Hangers eher für Carving genutzt werden.

Die Montage von Longboard-Trucks ist vom Deck-Design abhängig. Man unterscheidet folgende Arten der Achsen-Montage:

Top Mount

Top Mount ist die traditionelle Longboardachsen-Montage, bei der die Achsen unterhalb des Decks angebracht werden. Vorwiegend ist diese Montage bei Cruisern, Carvern & Dancern vorzufinden.

Drop-Through Mount

Bei Drop-Through Montage wird erst der Hanger demontiert, dann die Baseplate durch ein Loch im Deck gesteckt und der Hanger wieder montiert. Dadurch liegt das Deck und somit auch der Schwerpunkt des Riders näher am Boden, welches zum einen die Manövrierbarkeit etwas herabsetzt, aber auch die Stabilität erhöht. Dadurch eignen sich Longboards mit Drop-Through-Montage besonders für Downhill und Freeride, aber auch für Freestyle.

Unser Angebot an Longboard-Achsen findest du hier.

Longboard Wheels

Longboardrollen sind in der Regel größer und weicher als die konventionellen Skateboardrollen. Dadurch können höhere Geschwindigkeiten erreicht werden und auch kleinere Hindernisse überfahren werden. Um so weicher die Rollen sind, um so geschmeidiger wird die Fahrt, da mehr Vibrationen vom Untergrund absorbiert werden. Des Weiteren wird der Grip erhöht. Härtere Rollen werden dafür genutzt, um das Board schneller zum Ausbrechen zu bringen, um so die Slide-Eigenschaften zu optimieren.

Die Härtegrade, der sogenannte Durometer, variiert zwischen 70A-100A, wobei 70A den weichsten Wert und 100A den härtesten darstellt.

Unser Angebot an Longboard-Rollen findest du hier.

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